Nach dem tödlichen Unfall auf der B11

Der Merkur berichtete am 5.12.2018: Nach dem tödlichen Unfall auf der B11 will das Bauamt die Königsdorfer Gefahrenstelle  entschärfen. Erst vor kurzem war hier der ehemalige Geretsrieder Stadtrat Harald Sachers beim Versuch mit seinem Fahrrad die B11 zu überqueren tödlich verunglückt. Der Königsdorfer Bürgermeister Anton Demmel verwahrt sich gegen Vorwürfe, dass man erst aktiv werde, wenn etwas passiert, denn der Straßenbaulastträger ist hier nicht die Gemeinde, [mehr]

Radwege zum Verzweifeln

Viele Städte bauen Fahrradwege, die kaum zu befahren sind: zu schmal, mit scharfen Kurven oder Hindernissen darauf. SPIEGEL ONLINE hat mithilfe von Lesern besonders ungewöhnliche Beispiele gesammelt. [mehr]

Tragischer Unfall auf der B11 bei Königsdorf

Am 15, Oktober 2018 war in der Süddeutsche Zeiung zu lesen "Motorrad prallt in Radler - 86-jähriger schwer verletzt"

In Merkur war dazu zu lesen: "Harald Sachers - Bei tragischem Unfall auf der B11 überfahren: Geretsried trauert um große Persönlichkeit"

Beim Überqueren der B11 übersah Harald Sachers einen Motorradfahrer und stieß mit ihm zusammen. Am 16. Oktober 2018 erlag er seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus. Harald Sachers war 30 Jahre lang im Stadtrat vom Geretsried, leitete den Partnerschaftsverein Geretsried-Chamalières. Er war auch ein leidenschaftlicher Radfahrer, was ihm jetzt zum Verhängnis wurde. Wir alle vom ADFC Kreisverband Bad Tölz - Wolfratshausen trauern ebenfalls um ihn.

Zwei neue Radwege im Landkreis

In der Süddeutschen Zeitung vom 24. August 2018 war zu lesen, dass "nach jahrelangen Bemühungen zwei Radwegprojekte im Landkreis angegangen" werden. Der etwa 2 km lange Radweg an der St2065 zwischen Münsing und Weipertshausen, "von Autofahrern gerne als Rennstrecke genutzt, wird damit obsolet". Des Weiteren der Radweg zwischen Lenggries und Jachenau, über vier Kilometer lang neben der St2072. Der Weg "soll die Gegend für den Tourismus noch attraktiver machen". Mit der Förderung unter anderem dieser Radwege will die Staatsregierung bis 2025 den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr auf 20 Prozent steigern. [mehr]

Fabrikneuer Schrott

15. Aug. 2018: Die Süddeutschen Zeitung berichtet, dass immer mehr Werkstätten die Reparatur von Billigrädern, wie sie von Discountern oder Baumärkten angeboten werden ablehnen. Der Grund dafür ist, dass zum Beispiel Schaltungen sich nicht richtig einstellen lassen und Bremsen ein Sicherheitsrisiko darstellen, für welche die Werkstätten keine Haftung übernehmen können. Auch die Stiftung Warentest warnt immer wieder vor derartigen Fahrrädern.

Wolfratshausen wird "fahrradfreundliche Kommune"

Am 5. April 2018 war in der Süddeutschen Zeitung ein Bericht von Leonard Scharfenberg zu lesen, dass am Mittwoch, den 4. April mehrere Stadträte zusammen mit den Prüfern der "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen" (AGFK), Vertretern des ADFC Bayern, des Verkehrsministeriums sowie von Polizei und Verkehrswacht mit dem Rad durch die Straßen von Wolfratshausen gerollt sind.

Mit positiven Ergebnis, denn auf der AGFK Homepage kann man jetzt lesen: "Wolfratshausen auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Kommune". "Allerdings hat die Kommission der Stadt auch noch ein paar „Hausaufgaben“ mit auf den Weg gegeben, die möglichst bald erledigt werden sollen. Dies betrifft insbesondere die wegweisende Beschilderung für Radfahrende.".

ADFC fordert Radkonzept für Geretsried

27.02.2018: Der Merkur berichtete in seinem Wolfratshausen-Geretsrieder Lokalteil über die Veranstaltung des ADFC anläßlich des "Klimafrühlimg Oberland" in den Räumen von Fahrrad Oswald in Geretsried (ehemaliges Kino in der Adelbert-Stifter-Str. 21).

Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Warum soll ich mit dem Fahrrad fahren?". Zu sehen war zunächst der Dokumentarfilm "Kesselrollen" von Felix Länge und Roman Högerle über die Stuttgarter Fahrradszene. Anschließend ein Vortrag des Stadt- und Verkehrsplaners Paul Bickelbacher (unser Bild), sowie eine Diskussion mit den Geretsrieder Stadträten Ringer und Werner.

Hier der Link zum Trailer des Video "Kesselrollen - Wie rollt die Stadt von morgen?" mit den Optionen Ausleihen und Kaufen.

Neue Brücke im Loisach-Radweg

Am 6. Feb. 2018 informierte das Wasserwirtschaftsamt in Eurasburg über die Pläne zum Hochwasserschutz im Habichtgraben. Jetzt führt noch eine Betonbrücke mit einem Rundbogen über den Habichtgraben (Bild). In den vergangenen Jahren gab es in diesem Bereich immer wieder Hochwasser. Um diesem vorzubeugen soll der Bach ohne "Ecken und Kanten" fließen können, wobei die Brücke ein Nadelör ist. Über die Brücke führte.früher die Isartal-Bahn. Seit 1998 führt ein Fuß- und Radweg über die Brücke, welcher heute ein Teil des Loisach-Radweges und eines Jakobsweg bildet.

Die ursprünglichen Pläne sahen vor, dass die Brücke ersatzlos abgerissen werden sollte. Radfahrer hätten dann etwa 5 Meter herab und auf der anderen Seite wieder hoch fahren müssen. Die Gemeinde Eurasburg hat sich jedoch für eingesetzt, dass die Brücke durch eine leichte Konstruktion aus Stahlwerk ersetzt wird.

Wann der Baubeginn sein wird ist noch offen. Die Kosten werden etwa eine halbe Millionen Euro betragen.

Landkreis: Viel Für und Wider

Am 28. November 2017 berichtete Veronika Ahn-Tauchnitz im Isar-Loisachbote über den Kreis-Infrastrukturausschuss. Dieser hatte sich mit der Frage zu einem Mountainbike-Konzept befasst. Dazu gibt es keine einfach Antwort.

Im südlichen Landkreis sind viele Wege beliebt bei Moutainbikern, was für Probleme mit Wanderern, Naturschützern und Almbauern führt. Mit den Fragen befasste sich auch das Alpenforschungsinstitut in den letzten Monaten. Alle Beteiligten waren sich einig, "dass das Ausweisen eines Mountainbike-Netzes ein geeignetes Instrument zur Lenkung darstellen würde ...". "Auch der Naturschutz könne davon profitieren – durch die Lenkung der Biker auf bestimmte Wege.". "Die Kosten für das große Konzept sind hoch". "Natürlich müsse auch überwacht werden, dass bestimmte Wege dann eben nicht befahren werden". Nikolaus Mair (Grüne): " .... Man dürfe den Bikern nicht alles opfern“. Stefan Fadinger (CSU) sieht dagegen "im Ausweisen von Wegen im Karwendel eine Chance den Freizeitdruck zu kanalisieren".
Der Link zum vollständigen Bericht im Isar-Loisachbote.

Landkreis München: Auf erlaubten Pfaden an der Isar entlang

Für Radfahrer ist es nicht einfach an der Isar entlang vom Kreis Bad Tölz - Wolfratshausen nach München oder zurück zu fahren. "Die Trails an der Isar sind bei Mountainbikern sehr beliebt. Naturschützer sehen sie als Gefahr für das FFH-Gebiet."

Am 23. November berichtete Iris Hilberth in der Süddeutschen Zeitung über die Lösung eines jahrelangen Konflikts zwischen Mountainbikern und Naturschützern. Es betrifft den Bereich der Isar zwischen Dürnsteiner Brücke bei Schäftlarn und der Großhesseloher Brücke. Noch sind es Pläne, für die Kostenübernahmen und die Verkehrssicherungspflicht geklärt werden müssen.
Der Link zum vollständigen Bericht in der Süddeutschen Zeitung.

Bad Tölz: Bessere Wege für Radler

Am 21./22. November 2017 berichtete Arnold Zimprich in der Süddeutsche Zeitung über den "Tölzer Arbeitskreis Radln".

Vom Arbeitskreis wurden 2017 "32 Radl-Problemstellen" im Tölzer Stadtgebiet bemängelt und bei allen Stießen sie auf offene Ohren im Stadtrat. Seit dem sind viele Problemstellen bereits beseitigt worden.
Der Arbeitskreis, zu dem neben anderen auch der ADFC-Verkehrsexperte Gerhard Krapp gehört, hat sich für 2018 wieder viel vorgenommen. Zusammen mit dem ADFC und der Polizei plant der Arbeitskreis unter anderem einen Aktionstag in der Tölzer Marktstraße.
Der Link zum vollständigen Bericht in der Süddeutsche Zeitung

Geretsried, Tattenkofener Str.: "Drunter statt Drüber"

Am 26.05.2017 berichtete der Isar-Loisachbote, dass der Geretsrieder Bauausschuss eine wichtige Verbesserung für die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer beschlossen hat.

Die gefährliche Kreuzung des Rad- und Fußweges im Bereich des Breslauer Weges mit der Tattenkofer Str. (St 2369) soll durch einen Tunnel ersetzt werden. Die Kosten werden weit über eine Millionen Euro betrsgen. Vom Grünen-Fraktionssprecher Volker Witte stammt das Zitat: "Das sollte uns die Sicherheit der Radfahrer wert sein." Dem kann man wohl nur zustimmen, denn vor einigen Jahren ereignete sich hier bereits ein tödlicher Unfall.

Bad Tölz: Radeln zwölfeinhalb Stunden erlaubt

Am 18. Mai 2017 berichtete die Süddeutsche Zeitung über die umstrittene Tölzer Marktstraße. Schüler dürfen mit dem Radl nicht durchfahren, aber Lastwagen ...  Bad Tölz bemüht sich eine fahrradfreundliche Stadt zu sein - aber offensichtlich nur in der Nacht ...

Wolfratshauser sollen aufs Rad umsteigen

Am 17. Mai 2017 berichtete die Süddeutsche Zeitung über eine Befragung zum Verkehrsverhalten der Wolfratshauser

Königsdorf: Stolperfalle für Radfahrer

Am 9. Mai 2017 berichtete der Isar-Loisachbote über den Weg durch Mooseurach und Boschhof. Er lockt viele Ausflügler, doch leider ist der Weg derzeitig nicht mit dem Fahrrad befahrbar.

Vorfahrtsberechtigt, aber tot

Am 28. März 2017 war in der Süddeutschen Zeitung vom "Albtraum eines jeden Radfahrers" zu lesen. Ein Radfahrer will gerade aus fahren und wird dabei von einem rechts abbiegenden Autofahrer übersehen. Eine besondere Gefahr stellen dabei LKWs dar. Trotz vorgeschriebener Rückspiegel kann sich ein Radfahrer im toten Winkel befinden. Als Radfahrer sollte man deshalb immer mit dieser Gefahr rechnen und entweder trotz Radweg oder Radspur nicht rechts an einem LKW vorbei fahren oder dafür sorgen, dass wir von Autofahrern nicht übersehen werden indem wir uns an einer Kreuzung bei Rotlicht als erste aufstellen. In Fahrradfreundlichen Städten werden dazu immer öfters vor Ampelanlagen Aufstellplätze für Radfahrer eingerichtet. Der ADFC fordert seit geraumer Zeit verpflichtend Abbiege- und Bremsassistenten für alle Lastwagen. Diese würde den LKW automatisch stoppen wenn Fußgänger oder Radfahrer droht unter die Räder zu kommen.

Doppelter Erfolg des ADFC Teams beim Stadtradeln

27. Juli 2016

Geretsried und Wolfratshausen nahmen in diesem Jahr erstmalig an der Bundesweiten Aktion Stadtradeln teil. Es war keine Frage, dass sich auch der ADFC KV Bad Tölz - Wolfratshausen mit einem Team beteiligte. Dem ADFC Team gelang es nicht nur mit 33 aktiven Teilnehmern das größte Team in Geretsried und Wolfratshausen zu bilden, sondern mit den innerhalb von 3 Wochen geradelten 9.129 Kilometern den jeweils 1. Preis in den Kategorien Fahrradaktivstes Team und Fahrradaktivster Verein zu gewinnen. Das Bild zeigt Josefine und Nikolaus während der Überreichung der Urkunden und der Wanderpokale. Die geradelten Kilometer entsprechen einer eingesparten Menge von fast 1.300 kg klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2). Damit ist es den Mitgliedern des ADFC KV Bad Tölz - Wolfratshausen eindrucksvoll gelungen ihr Engagement für den Umweltschutz zu beweisen.

Hierzu auch ein Bericht vom 29.07.2016 im Wolfratshauser Merkur mit dem Titel "Stadtradeln: Teilnehmer radelten einmal um die Welt". Die 158 Wolfratshauser (einschließlich der 33 Mitglieder des ADFC) und 97 Geretsrieder Teilnehmer hatten zusammen mehr als 43 000 Kilometer erstrampelt. Während in der Loisachhalle die besten Radfahrer der beiden Städte Geretsried und Wolfratshausen gekürt wurden, reparierten Mitglieder der Arbeitsgruppe Fahrradfreundliche Kommune (AGFK) auf dem Platz vor der Loisachhalle kostenlos Fahrräder und gaben Tipps.

Radwegeprojekte im Tölzer Land: Knackpunkt Grunderwerb

Am 16. März 2016 war im Tölzer Kurier ein Bericht über die Radwegprojekte im Tölzer Land zu lesen. Die größte Hürde seien die Grundstücksverhandlungen. Im nördlichen Landkreis könne man deshalb den Radweg von Icking Richtung Schäftlarnseit 15 Jahren nicht bauen. Ebenso scheitert daran der geplante Abschnitt zwischen Bad Tölz und Lenggries, wie auch die Strecke zwischen der Kurstadt und Sachsenkam entlang der B 13 zum „Radwegeprogramm 2020“, worüber bereits seit 15 Jahren diskutiert wird. Die Verhandlungen zum geplanten Radweg in Kochel zwischen den Ortsteilen Pessenbach und Ried würden laufen. In der Gemeinde Bad Heilbrunn bestehen bereits drei verschiedene Varianten für einen Radweg Richtung Penzberg. Der Radweg von Wackersberg nach Höfen kann 2017 gebaut werden. Der erste Abschnitt des Wegs in der Jachenau bis nach Lenggries soll bereits im Herbst gebaut werden.

Aber im Gebiet der Stadt Bad Tölz (seit 2012 „fahrradfreundliche Kommune“!?) wird es in nächster Zeit keine neuen Radwege geben ...

"Drei Damen treten in die Pedale"

Ein Bericht von Dominik Stallein im Wolfratshauser Lokalteil des Münchner Merkur vom 8. Febr. 2016:

"Geretsried - Frauenpower beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC): Drei Damen bilden die neue Kreisvorstandschaft." [weiter]

"Wolfratshausen plant Verbesserungen an der Königsdorfer und der Pfaffenrieder Straße"

Ein Bericht von Matthias Köpf in der Süddeutsche Zeitung vom 30. Juni 2015.

Die Stadt Wolfratshausen sieht sich als "fahrradfreundliche Kommune in Bayern". Beim zweiten Fahrradklimatest im Herbst 2014 lautete die durchschnittlich vergebene Note nur 4,0. Die städtische Arbeitsgruppe Radroutenkonzept um Rathaus-Abteilungsleiterin Susanne Leonhard will dieses nicht auf der Stadt sitzen lassen und hat die nächsten Schritte zu mehr Fahrradfreundlichkeit vorgestellt. ...
[zum vollständigen Bericht in der SZ]

"Die Stadt Wolfratshausen ist um ihre Fahrradfreundlichkeit bemüht"

Ein Bericht von Alessandro Capasso im Merkur vom 23. Juni 2015

"Die Stadt Wolfratshausen ist um ihre Fahrradfreundlichkeit bemüht – nicht nur zur Freude der Radler. Auch der Stadtrat lobte in seiner jüngsten Sitzung die Arbeit der Projektgruppe Radroutenkonzept, allen voran Bauamtsmitarbeiterin Susanne Leonhard.
Vor fünf Jahren hat der Stadtrat die Projektgruppe Radroutenkonzept ins Leben gerufen. Das Motto lautet „Mit dem Rad zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen und in die Freizeit“. Zahlreiche Maßnahmen wurden seither umgesetzt, weitere stehen bevor."
[zum vollständigen Bericht im Merkur]

"Radwege allein reichen nicht aus"

Ein Bericht von Deborah Berger in der Süddeutsche Zeitung vom 14.Februar 2015

"Die Süddeutsche Zeitung hat mit Nikolaus Wiedemann gesprochen, dem Ersten Vorsitzenden des ADFC-Kreisverbands. SZ: Wie schätzen Sie die Radverkehrssituation im Landkreis ein? Nikolaus Wiedemann: Insgesamt ist die Situation für Radfahrer gut. Trotzdem sehe ich an ein paar Stellen noch Verbesserungsbedarf. Zum Beispiel gibt es seit zehn Jahren ein Gesetz, das besagt, dass das Verkehrsschild "Radweg" nur noch an Gefahrenpunkten angebracht werden darf."
[zum vollständigen Bericht in der SZ]

© ADFC Bad Tölz / Wolfratshausen 2018

Radtouren und mehr im ...

Unser Fördermitglied:

Ihr Radgeschäft im Münchner Süden. Auch in Geretsried, Adalbert Stifter Str., altes Kino