Adria Dolomiten Transalp 2015

Auch in diesem Jahr wollten wir unsere Kondition wieder mit einer Alpen-Tour beweisen. Wir führen mit der Bahn von München bis Bologna. Nach der Ankunft in Bologna ging es sofort 40 Kilometer in Richtung Adria wo wir in Mordano das erste Mal übernachteten.

Am nächsten Tag ging es auf Nebenstraßen durch Italienische Obst- und Weinanbaugebiete, sowie durch typische Italienische Städte wie Faenza, Forli und Cesena. Wir erreichten am Nachmittag Cesenatico wo wir als erstes ein Eiscafè aufsuchten. Nach dem Einchecken in einem kleinen gemütlichen Hotel war noch Zeit für ein erstes Bad in der Adria.

Am dritten Tag ging es durch Ravenna und an der Adria entlang nordwärts bis Volana wo wir in einem ländlichen Hotel inmitten von Seen übernachteten.

Am vierten Tag war die wohl schwierigste Etappe zu meistern, die Durchquerung des Po-Delta. Dazu mussten wir die vielen Wasserläufe über stark befahrene Brücken oder kleine Fähren überwinden. Nach der Ankunft in Chioggia blieb uns viel Zeit für ein weiteres Bad in der Adria und ein Eindruck vom Nachtleben.

Der fünfte Tag war ein Erholungstag. Mit mehrenen Fähren und jeweils kürzeren Radetappen fuhren wir von Chioggia über Pellestrina, Lido Di Venezia, weiter durch den Canale della Giudecca vorbei am Markusplatz von Venedig, über die Ponte della Liberta bis zu unserem Hotel im "Grünen" bei Mestre.

Am sechsten Tag ging es durch Treviso in Richtung Alpen, bis nach Conegliano an der Prosecco Straße.

Am siebten Tag war es endgültig vorbei mit dem gemütlichen Radeln. Es stand eine fast 100 km lange Etappe durch das Tal der Piave bis Pieve di Cadore auf dem Plan, wobei wir vorbei am Lago di Santa Croce und Lago di Cadore bis auf 900 Meter hoch "klettern" mussten.

Der achte Tag war ein Erholungstag, wenn auch nur für die Sinne. Auf dem "Langen Weg durch die Doloimiten" - einer ehemaligen Bahnstrecke - ging es gemütlich ansteigend über den Passo Cimabanche (1530 m) vorbei an den Drei Zinnen und Tablacher See bis in das Pustatal. Eine traumhaft schöne Etappe!

Am neunten Tag folgten wir der Rienz durch das gemütliche Pustatal bis in das Eisacktal (700 m), um dann auf anstrengenden Radwegen bis Sterzing (1000 m) zu fahren.

Der zehnte Tag begann gleich hinter Sterzing mit einem extrem steilen Anstieg bis nach Gossensass. Von hier aus auf einer ehemaligen Bahnstrecke hinauf zum Brenner (1370 m). Von dort ein Downhill auf der Brenner Bundesstraße bis Steinach. Weiter auf der Römerstraße mit vielen Auf und Ab bis nach Hall in Tirol. In Inntal kämpften wir gegen den warmen Wind bis nach Jenbach (600 m). Im Pool des Jenbacher Hotels konnten wir uns von der anstrengenden Etappe erholen.

Am elften Tag war der Anstieg zum Achensee (930 m) zu bewältigen, der schwerste unserer ganzen Tour. Alternativ hätten wir die Zahnradbahn nutzen können, aber niemand wollte sich dieser extrem Schweiß-treibenen Etappe entziehen. Kaum hatten wir das Ende des Achensees erreicht, da verdunkelte sich der Himmel und das erste Regenschauer während dieser Tour kühlte uns etwas ab. Ab Bad Tölz war jedoch wieder Schwitzen angesagt um die letzten Hügel vor der Heimat zu bewältigen.

Wahrend dieser 11 Tage legten wir mehr als 850 km zurück. Dabei lernten wir viele landschaftlichen Höhepunkte kennen, die man nur mit dem Fahrrad richtig erleben kann. Die Bilder geben einen kleinen Einblick in unsere Erlebnisse.

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